Ursachen

Was führt zur Sportsucht? 

Verantwortlich dafür sind wahrscheinlich Endorphinen, so genannte Glückshormone, die infolge einer Kraftanstrengung freigesetzt werden. Sie verbessern die Laune , aber vor allem mildern Schmerzen und Stress. Also Sportsüchtige können indirekt vom positiven Einfluss der Endorphinen abhängig sein. Die Reaktion des Gehirns auf Glückshormone wird leider im Laufe der Zeit immer schwächer, deshalb sind die Trainings noch häufiger und intensiver.

Es gibt aber auch andere Gründe. Eine wesentliche Rolle spielen sicher soziale Komponenten. Personen mit einem schwachen Selbstwertgefühl wollen es steigern. Sport verschafft ihnen gesellschaftliche Anerkennung, sportlich sein gilt als cool und zeitgemäss. Andere haben eine falsche Selbstwahrnehmung, finden sich zu dick, zu unsportlich und wollen das mit extremem Sport kompensieren.

Weitere Gründe kommen aus den Medien. In den Medien kann man überall schlanke und sportliche Personen beobachten. Wenn man sich solche sportliche Gestalt überall ansieht, will man ihr ähnlich werden. Und man wird zum Sport treiben motiviert.